Der Wintersturm Sabine wütet über Deutschland. In Hamburg wurde der Fischmarkt überschwemmt, in Thüringen wurde ein Mann vom Dach seines Hauses geweht, in München kippte ein Lastwagen auf der Autobahn um und die Schulen blieben vielerorts geschlossen. Das sind nur einige von vielen Beispielen für die heftigen Auswirkungen des Sturmtiefs in Deutschland. 

Sturm Hochwasser

Diese und andere extreme Wetterlagen haben nicht nur Auswirkungen auf unser Privatleben. Auch beruflich sind wir immer wieder betroffen, denn sowohl der Arbeitsweg als auch unsere Tätigkeit werden stark eingeschränkt. Eurowings strich so zum Beispiel fast alle Flüge, die Deutsche Bahn stellte deutschlandweit den Fernverkehr ein und in Dortmund wurden alle Museen, Schwimmbäder und Sportanlagen ab 17:00 Uhr von der Stadt geschlossen. 

Interne Kommunikatoren sehen sich in solchen Zeiten vor der Herausforderung, Maßnahmen zum Sturm und deren Auswirkungen möglichst schnell und verständlich kommunizieren zu müssen. Schließlich gilt es einer Verunsicherung der Belegschaft vorzubeugen und den Mitarbeitern zu signalisieren, dass Vorkehrungen zu ihrer eigenen Sicherheit getroffen werden.

So werden Apps bei der Deutschen Bahn zum Krisenmanagement eingesetzt

Die Deutsche Bahn ist ein Musterbeispiel dafür, wie professionelle Koordination während eines solchen Naturereignisses vonstatten gehen kann. Um die Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs zu minimieren, gibt es klare Strukturen und Prozesse. In der Vergangenheit zeigte sich immer wieder, dass die Kommunikation bedeutend zur Krisenbewältigung beiträgt. Einen wichtigen Baustein stellen mittlerweile die interne Apps des Services MyBahn dar. Es handelt sich dabei um eine SaaS-Baukastenlösung die von der Tochtergesellschaft DB Systel für die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Konzerngesellschaften entwickelt wurden.

In Sondersituationen wie bei Sturm Sabine sind diese Apps ideal dazu geeignet, bei allen Verantwortlichen den gleichen Informations- und Wissensstand sicherzustellen, weil die Nachrichten schnell auf Mobiltelefone verteilt werden können, die jeder bei sich trägt.  Gleichzeitig sind App-Nachrichten kostengünstig und können umfassender informieren. Das heißt, sie sind eine sehr gute Alternative zur klassischen“ zielgruppenorientierten Informationsverteilung mittels SMS-Benachrichtigungsdiensten. Die wichtigsten Neuigkeiten können anhand einer App direkt per Push-Nachrichten an eine ausgewählte Nutzergruppe versendet werden.

„Mittlerweile hat sich die Lage im Bahnverkehr wieder normalisiert und unsere Kollegen innerhalb des DB-Konzerns bedanken sich für die gute Zusammenarbeit. Das beweist, wie wirksam die Informationsströme in Krisenzeiten mit App-Lösungen unterstützt werden können“, bestätigt Kai Pagels, Product Owner im Serviceteam Online-Medien bei der DB Systel GmbH.

Bei MAN läuft Krisenkommunikation über eine App

Auch bei MAN Truck & Bus wurden alle Orkan-Updates über die Mitarbeiter-App myMAN kommuniziert. Beispielsweise wurde die Belegschaft darüber informiert, dass die Werke München, Dachau und alle Außenstellen geschlossen bleiben müssen. So wussten die Mitarbeiter direkt Bescheid und konnten sich den riskanten Weg zur Arbeit sparen. 

Sie würden gerne mehr über die Krisenkommunikation bei der Deutschen Bahn und MAN erfahren oder darüber, wie eine Mitarbeiter-App noch genutzt werden kann? Treffen Sie die zuständigen Kollegen am 23. April bei der virtuellen VOICES Konferenz für die interne Kommunikation. Wir freuen uns auf Sie!

VOICES Virtuelle Konferenz für die interne Kommunikation